Willkommen in der Erinnerungswerkstatt
Wilkommen bei den Norderstedter Zeitzeugen. Wir bieten Ihnen auf den nachfolgenden Seiten interessante und kurzweilige Lektüre selbsterlebter Geschichten.
Selbst erlebte Geschichte(n), das betonen wir gern. Wir sind zwar Zeitzeugen, aber keine Historiker. Gleichwohl gehört das, was wir zu berichten haben, unmittelbar dazu, denn wir wollen den nachfolgenden Generationen erzählen, was wir erlebt haben, als es noch keinen Fernseher, kein Handy, keine PlayStation und keinen PC gab.
Selbst erlebte Geschichten sind ein Schatz, den es lohnt, zu heben – für sich selbst, für die eigene und für nachfolgende Generationen. Solche Geschichten ermöglichen das gemeinsame Schwelgen in schönen Erinnerungen und das Teilen der weniger schönen – sie stiften Identität. Und auch wenn Zeitzeugen wissenschaftlich-historischen Ansprüchen nicht genügen, so vermitteln sie doch Verständnis für eine Zeit, in der Eltern oder Großeltern jung waren und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen den Generationen.
Am – geschichtsträchtigen – 13. August 2013, ab 15:00 Uhr stellen Autorinnen und Autoren der Erinnerungswerkstatt Norderstedt erlebte Geschichte(n) in der Stadtteilbücherei Garstedt, Europaalle 36 vor und laden ein zum Zuhören, gemeinsamen Erinnern und interessierten Nachfragen.
Unsere Gruppe besteht seit November 2004. Zeitzeugengruppen gab es auch schon davor, und sie haben sicher ebenfalls viele interessante Geschichten erzählt, aber von den meisten hört man leider nichts mehr. Das wollten wir anders machen. Für uns war das Internet deshalb die geeignete Plattform, uns einem breiteren Publikum vorzustellen. Und der Erfolg gibt uns Recht. Unsere Webpräsenz wird monatlich von mehr als 5.000 Besucher aufgesucht, die wir aber erst zählen, wenn sie länger als eine Viertelstunde auf diesen Seiten verbracht haben. Insgesamt verzeichnen wir monatlich mehr als 400.000 Zugriffe auf diese Seiten!
Durch die vielen geschichtsschwangeren Jahreszahlen sind mittlerweile auch die Medien auf die Zeitzeugenberichte aufmerksam geworden und manche auf Null endende Jahreszahl wird erbarmungslos ausgequetscht. Actionfilme beispielsweise über das Kriegsende oder die Luftbrücke werden mit fragwürdigen Liebesgeschichten verquirlt, aber es gibt auch gut recherchierte Beiträge. Das ZDF brachte vor kurzem eine Dokumentation über den Untergang des deutschen Kriegsschiffs „Admiral Graf Spee“, das 1939 in der Mündung des Rio de da Plata in aussichtsloser Position von dessen Kapitän und seiner Crew selbst versenkt wurde. Lange bevor dieser Beitrag ausgestrahlt wurde, hat unser Autor Ernesto Potthoff, der sogar Augenzeuge dieses Dramas war, seine Beobachtungen aufgeschrieben. Lesen Sie seinen Bericht unter „Internierung in Argentinien“. Und wenn Sie den Terra X-Bericht gesehen haben: selbst in Nuancen besteht fast völlige Übereinstimmung! Dort der Bericht, der aus vielen Quellen mit wissenschaftlicher Assistenz zusammengestellt wurde und hier der Augenzeugenbericht - wir sind stolz auf unseren Autor!
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