Küchenwischtuch zum feuchten Reinigen von Tellern, Töpfen, Schüsseln, Küchenmöbeln usw. Obwohl einige Hamburger das Fatuch gern mit "fahren" in Verbindung bringen möchten, weil man damit angeblich so schön auf dem Tisch "herumfahren" kann, ist die Erklärung beim Fatt zu suchen. Die nnd. Form lautet: Faatdook. Die Schreibweise "Fatuch" dürfte eine nicht ganz, oder nur halb gelungene Übernahme ins Hochdeutsche sein.
Fahrtenmesser
verschiedene Messertypen, die auf Wanderungen und sogenannten Fahrten verwendet werden. [mehr…]
Falle,
…gehen,
Einrichtung zum Fangen von Tieren, mundartlicher Ausdruck für "schlafen gehen". [mehr…]
Fallobst
Obst, das von selbst vom Baum gefallen ist. [mehr…]
falscher Hase
In der Form eines länglichen Brotlaibs gebratenes Hackfleisch. [mehr…]
Teich, aus dem das Wasser zum Löschen eines Brandes gepumpt wird. Notmaßnahme im "3. Reich". [mehr…]
Fiaker
Als Fiaker wird sowohl eine zweispännige Lohnkutsche bezeichnet, als auch deren Kutscher selbst. [mehr…]
Fisimatenten
(Plurale tantum) Es entstammt wahrscheinlich der lateinischen Amtssprache des ausgehenden Mittelalters. Redewendung: Mütter ermahnen ihre halbwüchsigen Töchter, wenn diese ausgehen wollen: "Aber mach mir keine Fisimatenten!" [Aufforderung der französischen Besatzer an die holde Weiblichkeit: frz. "Visite ma tente."Besuche mich / komm in mein Zelt] [mehr…]
Flak
Abkürzung für Flieger(Flug)-Abwehr-Kanone. [mehr…]
Flieger
umgangssprachlich für Flugzeug, gemeint sein konnte auch der Pilot. [mehr…]
Flugblatt
Ein beschriftetes Papierblatt, das eine Mitteilung oder Werbung transportiert und verbreitet. Auch Handzettel, Flugzettel oder heute als Flyer bezeichnet.
Flüstertüte
Umgangssprachlich, scherzhaft für Megaphon oder Sprachrohr [mehr…]
Fofftein
Seemännisches Kommando zum Einschieben einer kleinen Pause bei schwerer Arbeit. In Norddeutschland allgemeiner Ausdruck für Pause.
billige Süßigkeit aus gefärbten Zuckerguss, [frz. fondant,] eigtl. = im Munde zergehend, von: fondre = schmelzen. [mehr…]
Frankatur
die; -, -en [ital. francatura, zu: franco, → franko]: die zum Freimachen einer Postsendung bestimmten Briefmarken:. [mehr…]
Frankfurter
Kranz
Gefüllter Topfkuchen, Kranzkuchen mit Buttercreme gefüllt. [mehr…]
Franzmann
aus einer Erweiterung von →Franz(e) mit dem Suffix -mann gebildeter Familienname. Die Bedeutung >Franzose< ... oder auch französischer Soldat. [mehr…]
Franzose
Ein Franzose (auch Engländer) ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen verstellbaren Schraubenschlüssel. [mehr…]
Frauenzimmer
spätmhd. vrouwenzimmer = Frauengemach u. die Gesamtheit der dort wohnenden weiblichen Personen - heute abwertend Schimpfwort für "Frau". [mehr…]
Freiersmann
mniederd., mhd. (md.) vrīer]: (veraltend) jmd., der um ein Mädchen freit. [mehr…]
Freite
mhd. (md.) vrīāt(e), zu → freien (veraltet): Brautschau: Zur Freite gehen. [mehr…]
Friedensbrötchen
nach dem 2.Weltkrieg als Folge der erlittenen Entbehrungen wurden die Brötchen immer üppiger mit Aufschnitt belegt →"Brötchen mit Schleppe" (siehe auch: "Fresswelle"). [mehr…]
Friedrich-Wilhelm
auch "Kaiser Wilhelm", mundartlich für Unterschrift setzen, unterschreiben: "Nun setz schon deinen Kaiser Wilhelm drunter". [mehr…]
Fräulein vom
Amt
Vermittlungsdame für Telefongespräche, das Fräulein "stöpselte" nach Abfrage die beiden Fernsprechteilnehmer zusammen. [mehr…]